Wichtige Änderungen bei .tel-Domains

10 Jahre lang gab es bei .tel-Domains die Besonderheit, dass diese sich nicht für normale Webseiten nutzen ließen, sondern grundsätzlich auf ein Hosting-System der Registrierungsstelle verwiesen. Jeder Inhaber einer .tel-Domain konnte sich dort einloggen und Kontaktdaten von sich hinterlegen, sei es Anschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Instant Messenger-Kontakte und vieles mehr. Diese Kontaktdaten wurden dann beim Aufruf der Domain angezeigt.

Administration einer .tel-Domain

Mit dieser Methode war es einfach und schnell möglich, eine Art Visitenkarte anzulegen. Auch der E-Mail-Empfang war mit .tel-Domains möglich; dies jedoch nicht über das Hosting-System der Registrierungsstelle, sondern – in unserem Fall – über unsere Server.

Seit wenigen Tagen hat sich die Registrierungsstelle von diesem Modell gelöst und behandelt .tel-Domains wie alle anderen Domains auch, d.h. man kann auch eigene Webseiten unter einer .tel-Domain veröffentlichen. In diesem Zusammenhang wurde auch das alte Hosting-System durch eine neue Plattform ersetzt – leider ohne, dass die gespeicherten Kontaktdaten übernommen wurden.

Auch die Angabe unserer Mailserver wurde verworfen, was dazu führte, dass Inhaber einer .tel-Domain keine E-Mails mehr empfangen konnten.

Um den E-Mail-Empfang wieder zu gewährleisten, haben wir die betroffenen .tel-Domains so aktualisiert, dass anstelle der bisherigen Nameserver der Registrierungsstelle unsere Nameserver genutzt werden. Der E-Mail-Empfang war daraufhin wieder möglich und nicht zugestellte E-Mails wurden nachträglich zugestellt. Um das neue Hosting-System der Registrierungsstelle nutzen zu können, sind zwei bzw. drei Schritte erforderlich:

  1. Erstellen Sie unter https://www.do.tel/signup/ einen Account für das neue System.
  2. Beauftragen Sie uns, die Domain mit dem neuen Hosting-System der Registrierungsstelle zu verbinden.
  3. Falls Sie E-Mails mit Ihrer .tel-Domain empfangen möchten, loggen Sie sich unter https://www.managemy.tel mit Ihrem neu erstellten Account ein, klicken Sie oben rechts auf “Settings” und dann auf “Setup .tel email”. Geben Sie hier im Feld “Order” eine “10” ein und bei Server host name “mail.variomedia.de”.

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, die durch die Umstellung auf das neue Hosting-System entstanden sind. Die neue Plattform bietet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und ist durchaus einen Blick wert. Ein einfaches Beispiel für eine .tel-Seite finden Sie hier: http://telpage.tel/.

Preiserhöhung einiger TLDs von Uniregistry zum 8. September 2017

Die Registrierungsstelle Uniregistry hat zum 8. September 2017 massive Preiserhöhungen für einige der von ihr verwalteten Top-Level-Domains angekündigt. Die Preiserhöhungen sind so deutlich, dass wir sie ohne Einschränkungen an unsere Kunden weitergeben müssen. Folgende Preise ändern sich (pro Jahr, inkl. MwSt.):

Preis bis 7.9.2017 Preis ab 8.9.2017
.audio 24,- € 150,- €
.blackfriday 33,- € 150,- €
.christmas 33,- € 87,- €
.diet 24,- € 150,- €
.flowers 33,- € 150,- €
.guitars 33,- € 150,- €
.help 24,- € 39,- €
.hiphop 21,- € 150,- €
.hosting 33,- € 450,- €
.juegos 24,- € 450,- €
.pics 21,- € 39,- €
.property 33,- € 150,- €
.sexy 21,- € 69,- €
.tattoo 33,- € 51,- €

Die Registrierungsstelle bietet Interessenten die Möglichkeit, bis zum 7.9.2017 registrierte Domains bereits jetzt um bis zu 10 Jahre verlängern. In diesem Fall gilt für diese Verlängerung noch der alte Preis. Sofern Sie diese Option nutzen möchten, kontaktieren Sie bitte unsere Kundenbetreuung.

PHP-Version im Kundenmenü einstellbar

Ab sofort können Sie die für Ihre Webseiten genutzte PHP-Version mit zwei Klicks über unser Kundenmenü einstellen. Sie finden die neue Option im Menüpunkt “PHP”, der sich unter den Einstellungen Ihres Hosting-Pakets befindet. Die Einstellung gilt für alle Domains in Ihrem Hosting-Paket, eine Auswahl unterschiedlicher PHP-Versionen für einzelne Domains eines Pakets ist momentan noch nicht möglich.

Die Auswahl der PHP-Version ist jetzt im Kundenmenü möglich.

Sie können die PHP-Version auch wie gehabt per .htaccess-Konfigurationsdatei auf dem Webserver festlegen, diese Einstellung überschreibt dabei die im Kundenmenü gewählte PHP-Version. Auf diese Weise können Sie weiterhin für verschiedene Domains/Verzeichnisse unterschiedliche PHP-Versionen nutzen.

Die aktuell für Ihre Webseite konfigurierte PHP-Version können Sie über den PHP-Befehl phpinfo() ermitteln. Laden Sie dazu einfach unser vorgefertigtes PHP-Script herunter, das Sie dann per (S)FTP im gewünschten Webspace-Verzeichnis ablegen und dort über Ihren Web-Browser aufrufen (z.B. http://meine-domain.de/info.php).

SMTP-Server bei Proofpoint geblacklistet

Unser primärer SMTP-Postausgangsserver smtp.variomedia.de (bzw. smtp.securehost.de) wird seit gestern immer wieder für einige Stunden auf der Proofpoint Blacklist aufgeführt; dadurch können E-Mails an einige bekannte Anbieter wie z.B. Apple momentan nicht immer zugestellt werden. Sie erhalten dann von unserem Mail-Server eine Fehlermeldung wie:

554 Blocked - see https://ipcheck.proofpoint.com/?ip=81.28.224.28

Wir können momentan nicht sagen, was zu den Sperrungen führt, da es bisher keine brauchbaren Information von Proofpoint dazu gibt. Der betroffene SMTP-Server wird auf keiner anderen seriösen Blacklist aufgeführt, wir gehen daher von einem Fehler bei Proofpoint aus. Leider können wir nur abwarten, bis Proofpoint auf unsere Beschwerde reagiert.

Falls Sie von der Sperrung betroffen sind, können Sie alternativ unser Webmail oder unseren zweiten SMTP-Server smtp2.variomedia.de (bzw. smtp2.securehost.de) zum Versenden von E-Mails nutzen, bis der primäre SMTP-Server dauerhaft von dieser Blacklist entfernt wurde.

Update

Seit dem 14.02. ist kein erneutes Blacklisting durch Proofpoint mehr erfolgt. Wir haben die Konfiguration unserer SMTP-Server weiterhin so überarbeitet, dass mehrere unterschiedliche IP-Adressen zum Senden von E-Mails genutzt werden. Dadurch reduziert sich die Anzahl der gesendeten E-Mails pro IP-Adresse, wodurch ein Blacklisting bei Anbietern wie Proofpoint weniger wahrscheinlich ist.

Let’s Encrypt-Zertifikate jetzt offiziell erhältlich

Im Mai vergangenen Jahres haben wir auf unseren Webservern mit der Einführung von Let’s Encrypt-Zertifikaten eine einfache Möglichkeit geschaffen, bei uns gehostete Domains und Subdomains über eine verschlüsselte Verbindung (https://…) anzubieten. Zahlreiche Kunden machten von dieser Möglichkeit Gebrauch und gaben uns wertvolles Feedback.

Inzwischen sind Let’s Encrypt-Zertifikate zu einem adäquaten Ersatz für teure Comodo-Zertifikate geworden. Wir empfehlen diese im geschäftlichen Bereich zwar aus Reputationsgründen weiterhin; technisch gibt es zwischen domainvalidierten Comodo-Zertifikaten und LE-Zertifikaten aber keine wesentlichen Unterschiede. Seit einigen Tagen unterstützt Let’s Encrypt zudem auch Umlautdomains (IDNs). Dies ist nun Anlass für uns, die Testphase zu beenden.

Wir bieten Let’s Encrypt-Zertifikate ab sofort für 6,- Euro pro Jahr (Endkunden) bzw. 3,- Euro pro Jahr (Reseller) an. Enthalten ist jeweils die Domain selbst, sowie bis zu 99 Subdomains (z.B. “www” und andere). In unseren Hosting-Paketen Easy.B, Easy.C und Easy.D, sowie allen Pro.Hosting-Paketen sind bereits Let’s Encrypt-Zertifikate im Paketpreis enthalten.

Die Laufzeit eines LE-Zertifikats wird an die Domainlaufzeit angepasst, d.h. wenn eine Domain mit LE-Zertifikat im Mai 2017 verlängert wird, wird auch erst das Zertifikat ab diesem Zeitpunkt abgerechnet; bis dahin bleibt es kostenlos.

Einen Vergleich zwischen Let’s Encrypt- und Comodo-Zertifikaten finden Sie auf unserer Webseite unter dem Menüpunkt “SSL-Zertifikate”. Die Beauftragung von LE-Zertifikaten erfolgt derzeit noch formlos per E-Mail; mittelfristig wird die Einrichtung direkt über das Kundenmenü möglich sein.

SFTP für virtuelle FTP-Benutzer

Bisher konnten virtuelle FTP-Benutzer nur unverschlüsselte FTP-Verbindungen und kein verschlüsseltes SFTP nutzen, dies war nur für den FTP-Hauptbenutzer möglich. Da unverschlüsselte FTP-Verbindungen aus Sicherheitsgründen nicht mehr benutzt werden sollten, bieten wir ab sofort SFTP auch für virtuelle FTP-Benutzer über den TCP-Port 2222 an. Für weitere Informationen beachten Sie bitte den zugehörigen FAQ-Artikel.

Hintergründe

Der SFTP-Dienst wurde bisher nicht mittels des von uns für FTP-Verbindungen genutzten Dienstes ProFTPD realisiert, sondern über den SSH-Dienst OpenSSH, der im Gegensatz zu ProFTPD keine virtuellen Benutzer unterstützt. ProFTPD unterstützt zwar grundsätzlich auch SFTP-Verbindungen, allerdings kann OpenSSH nicht einfach durch ProFTPD ersetzt werden, da OpenSSH noch weitere Funktionen wie z.B. eine Login-Shell bereit stellt, auf die wir nicht verzichten können. Weiterhin war die SFTP-Unterstützung in ProFTPD in der Vergangenheit noch sehr fehlerbehaftet, es kam z.B. häufig zu Problemen beim Verbindungsaufbau. In der aktuellen ProFTPD-Version sind diese Fehler jedoch weitgehend behoben, so dass einem Produktiveinsatz nun nichts mehr im Wege steht.

Um SFTP für virtuelle FTP-Benutzer zu realisieren, nutzen wir den TCP-Port 2222, da der Standard-Port 22 bereits vom SSH-Dienst belegt ist. Sie können SFTP-Verbindungen sowohl für den FTP-Hauptbenutzer als auch für alle virtuellen Benutzer über diesen Port nutzen (der FTP-Hauptbenutzer kann jedoch auch weiter den Standard-Port 22 für SFTP nutzen).